(Leider habe ich keine größere Version des Titelbildes finden können.)
Posts mit dem Label Bild werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bild werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
04 April 2009
Wie illustriert man Spinozas Humanismus?
Selten fällt mir ein Buch auf, weil es ein gutgemachtes Titelbild hat. Aber bei Douglas J. Den Uyls Buch über God, Man & Well being : Spinoza's modern humanism (New York u.a. : Lang, 2008) musste ich unwillkürlich lächeln:

(Leider habe ich keine größere Version des Titelbildes finden können.)
(Leider habe ich keine größere Version des Titelbildes finden können.)
23 Februar 2009
Philosophen im Bild (2)
(Weitere hier.)
Gareth Southwells Einführung in Nietzsches Jenseits von Gut und Böse fiel mir auf wegen der eindrucksvollen Nietzsche-Karikatur auf dem Cover (Gareth Southwell: A beginner's guide to Nietzsche's Beyond good and evil. Malden: Wiley-Blackwell, 2009). Interessant festzustellen, dass der Autor selbst die Zeichnung gefertigt hat! Als Doppelbegabung ist er in der glücklichen Lage, Sachverhalte auch gekonnt zu visualisieren (nicht nur als Karikatur) und hat damit eine sehr lesbare Einführung geschrieben.
Southwell zeigt auf seinen Webseiten noch mehr Beispiele. Mir haben zwei besonders gefallen, die ich hier mit seiner Erlaubnis wiedergebe. Der Descartes zeigt deutlich, dass Philosophie "puzzling" ist.

Und der "Esel der Philosophie" trägt eine schwere Last...

Used with permission. Copyright by Gareth Southwell.
Mehr von ihm auf seinen Webseiten:
www.philosophyonline.co.uk
www.warmtoastcafe.com/art/gee-jay/
Gareth Southwells Einführung in Nietzsches Jenseits von Gut und Böse fiel mir auf wegen der eindrucksvollen Nietzsche-Karikatur auf dem Cover (Gareth Southwell: A beginner's guide to Nietzsche's Beyond good and evil. Malden: Wiley-Blackwell, 2009). Interessant festzustellen, dass der Autor selbst die Zeichnung gefertigt hat! Als Doppelbegabung ist er in der glücklichen Lage, Sachverhalte auch gekonnt zu visualisieren (nicht nur als Karikatur) und hat damit eine sehr lesbare Einführung geschrieben.
Southwell zeigt auf seinen Webseiten noch mehr Beispiele. Mir haben zwei besonders gefallen, die ich hier mit seiner Erlaubnis wiedergebe. Der Descartes zeigt deutlich, dass Philosophie "puzzling" ist.
Und der "Esel der Philosophie" trägt eine schwere Last...
Used with permission. Copyright by Gareth Southwell.
Mehr von ihm auf seinen Webseiten:
www.philosophyonline.co.uk
www.warmtoastcafe.com/art/gee-jay/
08 Mai 2008
Philosophie als Einflussgeschichte
... im Bild: hier. Sehr eindrucksvoll. Bin drauf gestoßen über Jakob Voß' Weblog, der dies erwähnt, weil eine der Karten die Wikipedia als Datenquelle nutzt.
Tags:
Bild,
Einfluss,
Geschichte
11 April 2008
Philosophen im Bild
Mein Spanisch ist nicht gut genug für die Anekdoten in Filosofía para bufones, das Pedro González Calero (Barcelona : Ariel 2007) verfasst hat. Aber es reicht allemal für die zum Teil sehr treffenden Karikaturen von Anthony Garner (mehr Arbeitsbeispiele unter http://www.antgarner.com). Meine beiden Lieblingsstücke sind diese hier, wiedergegeben mit freundlicher Erlaubnis des Künstlers:


(c) Anthony Garner, used by permission.


(c) Anthony Garner, used by permission.
Tags:
Bild,
Karikatur,
Nietzsche,
Philosophenporträt,
Schopenhauer
08 April 2008
Der Begriff Philosophie verbildlicht
Wenn Philosophie ein Logo hätte, wie sähe das dann aus? Gestern sind mir zwei schöne Beispiele auf den Bildschirm gekommen. Das obere ist offenbar das Logo des Instituts für Philosophie der Uni Rostock. Und das folgende das Logo für das Institut für Philosophie der Uni Hamburg. Beide sind tierlieb. Mich würde interessieren, ob meinen Lesern noch ähnliche, wie ich finde gelungene, Versuche bekannt sind, Philosophie ins Symbol zu bringen?
30 März 2006
Relativität des Todes
Manche Philosophen sind toter als andere. Das hat nicht nur mit ihrem Werk zu tun, sondern auch mit ihren Bildern. Sokrates und Aristoteles z.B. haben es auch zu prominenten Büsten gebracht, die vielen vertraut sind, zu schweigen von Raphaels Philosophie-Bild, dem man kaum entgehen kann in der philosophischen Publizistik, so viele Titelbilder und Schutzumschläge sind daraus gemacht worden. Manchmal frage ich mich, ob Nietzsches Schnurrbart nicht größer ist als seine Philosophie; und manches Gemälde eines Fürsten der Aufklärung kann ich nicht ansehen, ohne Descartes (Schnurrbart, Frisur) darin zu erkennen.
Jeremy Bentham hat schon zu Lebzeiten dafür Sorge getragen, dass sich die Nachwelt ein bestimmtes Bild von ihm macht. Und weil die Sache selbst besser als ihr Abbild ist, hat Bentham beides vermischt: in seinem Konzept eines "Auto-Icon": eine Statue, zu fertigen aus dem Material seines Körpers, nach Sektion und wissenschaftlicher Untersuchung mumifiziert. Ich entnehme dies dem Ausstellungskatalog The old radical : Representations of Jeremy Bentham, hg. von Catherine Fuller. Die Ausstellung war 1998 im University College in London, wo auch das Bentham Project beheimatet ist. Das Auto-Icon wurde, nach Benthams testamentarisch ausgesprochenem Willen, aus seinem Körper gemacht: eine sitzende Statue, angekleidet, mit Stab. Es ist hier (gif) zu sehen, die näheren Umstände erläutern die Webseite und ein Aufsatz. Wie dieses Auto-Icon das Glück der Menschheit stärker befördert als sein Fehlen, hat Bentham, Erfinder des Utilitarismus, sicher auch ausführlich begründet ...
Jeremy Bentham hat schon zu Lebzeiten dafür Sorge getragen, dass sich die Nachwelt ein bestimmtes Bild von ihm macht. Und weil die Sache selbst besser als ihr Abbild ist, hat Bentham beides vermischt: in seinem Konzept eines "Auto-Icon": eine Statue, zu fertigen aus dem Material seines Körpers, nach Sektion und wissenschaftlicher Untersuchung mumifiziert. Ich entnehme dies dem Ausstellungskatalog The old radical : Representations of Jeremy Bentham, hg. von Catherine Fuller. Die Ausstellung war 1998 im University College in London, wo auch das Bentham Project beheimatet ist. Das Auto-Icon wurde, nach Benthams testamentarisch ausgesprochenem Willen, aus seinem Körper gemacht: eine sitzende Statue, angekleidet, mit Stab. Es ist hier (gif) zu sehen, die näheren Umstände erläutern die Webseite und ein Aufsatz. Wie dieses Auto-Icon das Glück der Menschheit stärker befördert als sein Fehlen, hat Bentham, Erfinder des Utilitarismus, sicher auch ausführlich begründet ...
Tags:
Bild,
Jeremy Bentham,
Tod
Abonnieren
Posts (Atom)
