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25 Juni 2009

Proquest Open Access Dissertationen

Nachdem ich mich durch über tausend digitale Dissertationen gewühlt habe, die bei UMI / Proquest Open Access gestellt wurden, um die philosophischen rauszufischen, da Proquest kein thematisches Browsing erlaubt -- schreibe ich die hier noch mal auf. Wir haben die nun auch im Katalog nachgewiesen, aber das allein wird nicht zu stark vermehrter Nutzung beitragen.


by Durigon, Albert Peter ,Ph.D., University of Dublin (Ireland), 1998, 181; AAT 3267749

by Skorin-Kapov, Jadranka ,Ph.D., State University of New York at Stony Brook, 2007, 334; AAT 3299720

by Thompson, Jeffrey E. ,M.A., California State University, Dominguez Hills, 2007, 91; AAT 1445163

by Schuberth, Jennifer M. ,Ph.D., The University of Chicago, 2008, 241; AAT 3322669

by Brooks, Adelaide H. ,Ph.D., Pacifica Graduate Institute, 2007, 239; AAT 3281482
In diesem Buch geht es um die Anziehungskraft der einsamen Orte. Aus dem Abstract: "The purpose of this study is to discover ways to listen into desolate place, and to provide opportunities for the wisdom of the land to be heard."

by North, Paul ,Ph.D., Northwestern University, 2007, 446; AAT 3278070

by Heis, Jeremy ,Ph.D., University of Pittsburgh, 2007, 349; AAT 3300571

by Billings, Louis Albert, III ,M.A., California State University, Dominguez Hills, 2007, 93; AAT 1452142
Der "Hermetische Orden der Goldenen Dämmerung" war eine englische Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Der historische Überblick der Wikipedia bringt mich nur auf die Frage, ob es Angehörigen von Geheimgesellschaften nicht genug ist, einer anzugehören --man muss gleich noch eine oder zwei selbst gründen...

by Roseman, Herbert ,Ph.D., Columbia University, 2008, 300; AAT 3299363

by Fontaine, Michael ,Ed.D., University of San Francisco, 2008, 179; AAT 3317691


by Lyons, Elliot ,M.A., The American University, 2008, 99; AAT 1455148

by Fristedt, Peter Erik ,Ph.D., State University of New York at Stony Brook, 2008, 188; AAT 3338158

by Keele, Lisa ,Ph.D., Indiana University, 2008, 349; AAT 3319910
The dissertation focuses on four mathematicians/philosophers from the late nineteenth and early twentieth centuries who were concerned with mathematical continuity. Richard Dedekind and Georg Cantor, in the 1870s and 1880s, developed the concept of a 'point-continuum;' i.e. a continuum composed of discrete entities, such as a collection of numbers arranged on a straight line. Paul du Bois-Reymond, in 1882, and Charles S. Peirce, especially in his post-1906 essays, criticized this compositional point-continuum. Du Bois-Reymond believed infinitesimals were necessary for continuity; Peirce believed no compositional continuum could ever satisfy our intuitions. (Aus dem Abstract)

by Rosenberger, Robert Joseph ,Ph.D., State University of New York at Stony Brook, 2008, 284; AAT 3338165

by Leon Ruiz, Nicolas Elias ,Ph.D., State University of New York at Stony Brook, 2007, 157; AAT 3334944

by Grabiner, Ellen ,Ph.D., Union Institute and University, 2007, 309; AAT 3282705

22 Juni 2009

Digitale Dissertationen in der Philosophie

sind bisher dünn gesät. Daher erlaube ich mir, hier Tobias Klauks Gedankenexperiment-Dissertation hervorzuheben, die auf dem Göttinger Schriftenserver liegt: Gedankenexperimente - eine Familie philosophischer Verfahren (2008). Klauk unterscheidet sich von anderen Theoretikern wesentlich darin, dass er die Beurteilung eines Szenarios in den begrifflichen Umfang von "Gedankenexperiment" mit reinnimmt, womit auch der argumentative Kontext eines Szenarios jeweils berücksichtigt ist. Hhm, das nur am Rande. Eigentlich wollte ich darauf hinweisen, wie man open-access-veröffentlichte philosophische Dissertationen findet. In Deutschland kann man schlicht über Dissonline gehen. Mit dem Klick auf Recherche links kann man dann "Metadatensuche" wählen und dann im Suchfeld die "Sachgruppe" "Philosophie" auswählen. Da gibt es heute 201 Treffer. Warum die ersten 4 "Datensatz kann nicht angezeigt werden" haben, weiß ich nicht. Exportieren kann man nur 100 Treffer, schade. Auch das Feature "Meine Auswahl" hilft da nicht, weil man die Treffer nicht markieren kann und weil man nicht sagen kann, welche Gruppe von Treffern exportiert werden soll (etwa: Treffer 1-100, Treffer 101-200). Da ist noch Verbesserungspotential! Man muss also seine Suche so einschränken, dass man unter 100 Treffer erhält, und dann wiederholen mit anderen Kriterien. Am besten eignet sich dafür die Jahreszahl.
Während das Portal im Untertitel "Digitale Dissertationen im Internet" heißt, verschweigt es, dass es sich hier nur um deutsche (plus Züricher und Wiener) Hochschulschriften handelt, wie man sieht, wenn man die Institutionenliste durchblättert.

Neulich habe ich bemerkt, dass es auch ein paar amerikanische Dissertationen gibt, die Open Access zur Verfügung stehen -- bei ProQuests Angebot "PQDT Open". Leider kann man hier nicht thematisch browsen, so dass es nicht möglich ist, eine Suche auf die Philosophie zu beschränken. Allerdings werden wir die dort angezeigten Dissertationen in den Erlanger OPAC übernehmen, so dass sie dort auch nachgewiesen sind.

29 Mai 2009

Über Ciceros De Fato -- wie man eine Diss im elektronischen Nirvana versenkt

Elektronische Dissertationen sollten auf einem Hochschulschriftenserver liegen: das ist für mich der Inbegriff von Zugänglichkeit. Dies hat sich aber noch nicht bis nach Spanien herumgesprochen, wo wir für das SSG häufiger auf CD-ROM veröffentlichte Dissen bekommen. Und in die Schweiz, genauer: nach Bern, anscheinend auch nicht.

Das Schweizer Buch 10/2008 hat diesen Titel angezeigt:
31 NB 001532710
Calanchini, Paola Rosa. – Cicero: "De Fato" (Über das Schicksal)
[Elektronische Ressource] : Übersetzung und Kommentar / Paola
Rosa Calanchini. – [S.l.] : [s.n.], 2007. – 1 CD-ROM ; 12 cm
Titel von CD-ROM. – Diss. phil.-hist. Bern. – CWK

Der liegt jetzt gerade vor mir. Versucht man die CD zu "öffnen", wird man schon misstrauisch: alle Dateien liegen in einem Ordner, der noch neben anderem "Apple Mac" im Titel führt. Das Dateiformat darin ist dann "cwk" (was den letzten Teil der bibliographischen Beschreibung erklärt). Wie kann man, bitteschön, wenn man auch nur ein bisschen gelesen werden will, für das elektronische Veröffentlichen ein solches Format wählen?
Frau Calanchini arbeitet anscheinend an einem Schweizer Gymnasium; ich habe ihr eine Email geschrieben; mal sehen, was passiert. Nach einigen Foren soll das Programm, das CWK-Dateien produziert, auch ".doc"-Dateien produzieren können. So eine könnte ich dann immerhin selbst in ein pdf umwandeln...