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13 September 2007
Wie haben Hölderlin, Hegel und Schelling Philosophie studiert?
Ich bin ganz begeistert von dem von Michael Franz herausgegebenen Buch "... im Reiche des Wissens cavalieremente"? : Hölderlins, Hegels und Schellings Philosophiestudium an der Universität Tübingen (Tübingen : Hölderlin-Gesellschaft & Edition isele, 2005). Eigentlich druckt es nur Dokumente der Philosophie der Zeit, von Tübinger Gelehrten, die dann sorgfältig erläutert werden. Aber so entsteht ein Panorama der geistigen Einflüsse, welche die genannten ausgesetzt waren; und natürlich ist auch die Extrapolation möglich. Abgedruckt sind zudem nicht nur Beispiele philosophischer Lehre (Metaphysik und Moral), sondern auch solche der Geschichte, Naturwissenschaft, Philologie; zudem hat der Herausgeber einen Aufsatz über einen der Tübinger Dozenten, Johann Friedrich Flatt, hinzugefügt. Tolles Buch, ich ziehe meinen Hut vor Herrn Franz!
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18. Jahrhundert,
Studium,
Tübingen,
Universität
03 Oktober 2005
Die Kunst der Analyse von "Denkräumen"
"Konstellationsforschung ist eine von Dieter Henrich entwickelte Methode, in der Theorieentwicklung und kreative Impulse untersucht werden, die aus dem Zusammenwirken von unterschiedlichen Denkern in einem gemeinsamen "Denkraum" entstehen."
So leiten die Herausgeber Martin Mulsow und Marcelo Stamm in den neuen Sammelband "Konstellationsforschung" ein, der grad bei Suhrkamp als Taschenbuch erschienen ist. Was Konstellationsforschung sein soll, hatte Henrich in seinem Grundlegung aus dem Ich: Untersuchungen zur Vorgeschichte des Idealismus. Tübingen - Jena [1790- 1794] beispielhaft vorgemacht. Ich fühle mich an die Diskursanalyse einerseits, an den New Historicism andererseits erinnert. Von der Diskursanalyse unterscheidet die Konstellationsforschung das Ausgehen von Personen, vom New Historicism, dass es um Philosophie geht :-).
Der Sammelband bietet neben Anwendungsfällen auch eine Schärfung des theoretischen Programms der Konstellationsforschung: also eine willkommene Anregung dafür, was Philosophiegeschichte auch sein kann.
So leiten die Herausgeber Martin Mulsow und Marcelo Stamm in den neuen Sammelband "Konstellationsforschung" ein, der grad bei Suhrkamp als Taschenbuch erschienen ist. Was Konstellationsforschung sein soll, hatte Henrich in seinem Grundlegung aus dem Ich: Untersuchungen zur Vorgeschichte des Idealismus. Tübingen - Jena [1790- 1794] beispielhaft vorgemacht. Ich fühle mich an die Diskursanalyse einerseits, an den New Historicism andererseits erinnert. Von der Diskursanalyse unterscheidet die Konstellationsforschung das Ausgehen von Personen, vom New Historicism, dass es um Philosophie geht :-).
Der Sammelband bietet neben Anwendungsfällen auch eine Schärfung des theoretischen Programms der Konstellationsforschung: also eine willkommene Anregung dafür, was Philosophiegeschichte auch sein kann.
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18. Jahrhundert,
Geistesgeschichte,
Idealismus,
Jena,
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