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24 Juni 2008

Philosophie in der Zeitung

In der letzten ZEIT ist ein Gespräch mit Stefan Gosepath über Globalisierung und Verantwortung der Besserlebenden.
In der Süddeutschen schreibt regelmäßig Volker Gerhardt als "Der Ethiker". Und in deren Magazin beantwortet "Dr. Dr." Rainer Erlinger regelmäßig "Die Gewissensfrage", eine Art deutsches Ask philosophers, wenn auch nur mit moralischen Fragen beschäftigt. Es ist sicher schön, wenn Philosophen in der Öffentlichkeit als Experten für irgendetwas wahrgenommen werden. Aber gibts da womöglich noch mehr als Moral und Ethik?
Empirische Wissenschaft scheint sich da schwerer zu tun, oder die philosophische Wissenschaftstheorie hat es anscheinend noch nicht zur Akzeptanz gebracht (wobei das sicher auch damit zu tun hat, wie sie sich gibt).

10 Juni 2007

Zitierregeln

Wie mit Aufsätzen umgehen, die sozusagen ins Unreine geschrieben auf Webseiten zugänglich sind, aber noch auf ihre "kanonische" Publikation warten? Man möchte meinen: wie mit anderem veröffentlichten Kram auch. Was aber, wenn der Autor drüberschrieb: "Bitte nicht zitieren?" Das scheint häufiger vorzukommen, als man denkt, wenn man die Diskussion bei Ross Cameron, Brian Weatherson und auf Crooked timber (nochmal Weatherson) liest.
Übrigens hat auch Angela Merkel so einen Vermerk auf ihrer Webseite, da heißt es nämlich im Impressum: "Bei dem Inhalt unserer Internetseiten handelt es sich um urheberrechtlich geschützte Werke. Die CDU gestattet die Übernahme von Texten in Datenbestände, die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt sind. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der schriftlichen Zustimmung der Partei." Dieses Posting verletzt also das schon: denn ich zitiere hier nicht zu privatem Gebrauch, sondern um die Absurdität der Formulierung bloßzustellen...