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17 November 2005

Mensch und Raum

Das Thema sieht man meist im Zusammenhang mit der Veränderung des Raums in der Moderne behandelt. Die Entwicklung der Städte, die Beschleunigung des Lebens usw. Eine Ausnahme ist da die Dissertation von Nana Hartig, Mensch im Garten : Gartenerfahrungen als Spiegel mythischen Denkens. Wer das Buch in einer Buchhandlung sieht, möge sich nicht vom bunten Umschlag abschrecken lassen: das ist kein Ratgeber.

Allerdings ist es auch keine philosophische Studie, sondern eine, die unter der Schirmherrschaft des Ethnologen Werner Mezger entstanden ist. Entsprechend gibt es empirische Anteile: Interviews mit Gartenbesitzern. Aber "Denken" ist schließlich auch etwas, das von irgendjemandem vollzogen wird, so dass es nicht auf Anhieb der verkehrte Ansatz sein kann, wenn man sich diesen Denkenden zuwendet...

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für den Hinweis! Ist ja mein Thema im Cyperplace

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